Record und Band werden wegen BitQT verklagt

Record und Band werden wegen Förderung der Finanzpyramide verklagt

Platten- und Bandfernsehsender wurden „berühmt“ durch die Werbung für die Plattform BitQT.

Mit vielversprechenden Gewinnen zwischen 1 % und 1,5 % pro Tag, die angeblich mit Bitcoin erzielt wurden, hat das Unternehmen seine Versprechen nicht eingehalten. Die Folge war wiederum der Verlust mehrerer Kunden.

Nach Angaben des Diário de Justiça de São Paulo verklagten zwei verletzte Investoren Band und Record wegen Werbung. Beide Klagen gingen jedoch zu Gunsten der Rundfunkanstalten aus.

„Es ist kein fester Gewinn garantiert“

Der erste Fall ist beim Sonderzivilgericht des Bezirks São Bernardo do Campo/SP im Gange.

Nach der Teilnahme an der Bitcoin-Investition in Platten- und Bandwerbespots zahlte ein Investor 6.000,00 R$ in das Unternehmen ein.

Zahlen wie Datena, Ana Hickman, Rodrigo Faro und Luiz Bacci machten das Bild hinter dem Unternehmen sehr überzeugend.

Entsprechend der ursprünglichen Petition des Autors:

„[…] es wäre für so viele öffentliche Persönlichkeiten, die in ganz Brasilien begleitet werden, unmöglich, eine Investitionsplattform zu beraten, die nicht renommiert ist, die in Wirklichkeit nie existiert hat“.

Das investierte Geld hat sie jedoch nie zurückerhalten. Daher forderte sie eine Entschädigung für moralischen Schaden in Höhe von 41.800,00 R$.

Richter Carlos Gustavo Visconti verurteilte die Rundfunkanstalten positiv und lehnte den Antrag des Autors ab. In einem Auszug seiner Begründung argumentiert der Magistrat:

„Tatsächlich gab es eine gewisse Verärgerung über die vom Autor geschilderte Situation.

Bei Investitionen wird jedoch die mangelnde Erwartungshaltung bezüglich der Gewinnvariation als ein Ärgernis, ein allgemeiner Unmut, der vom Autor toleriert wird, charakterisiert, und die Verurteilung ist übertrieben.

Jeder Investor, ob es sich nun um BitQT oder traditionelle Aktien handelt, weiß, dass bei keiner Art von Investition ein fester Gewinn garantiert ist“.

Darüber hinaus hat der Magistrat verstanden, dass die Rundfunkanstalten nicht für die Werbung verantwortlich sind, da es keine „kommerzielle Partnerschaft“ gibt.

Ein weiterer Fall zugunsten der Rundfunkanstalten
Vor dem Sonderzivilgericht von Embu das Artes/SP wurde der zweite Fall verhandelt.

In ähnlicher Weise investierte ein Investor 25.100,00 R$ in die Bitcoin-Investition, nachdem er die Anzeigen gesehen hatte. Auch konnte sie den investierten Betrag nicht zurückerhalten.

Ähnlich wie im ersten Antrag wurde auch eine Entschädigung für materielle und moralische Schäden in Höhe von 41.800,00 R$ gefordert. Und genau wie im ersten Antrag wurde die Entschädigung abgelehnt.

Der Akte zufolge war der Kläger nicht in der Lage, die Verantwortung der Rundfunkanstalten nachzuweisen.